+1 630-445-5406 info@stemshala.com
Select Page

„Es war brutal schwierig, man sieht nicht viel von den ganzen Wellen. Unser Coach hat den Lauf gesetzt, es war allles angerichtet, ich habe meines dazu beigetragen“, sagte die 29-Jährige. Kurssetzer Karlheinz „Charly“ Pichler stellte eine Aufgabe, die zum Attackieren einlud. Als beste Österreicherin landete Katharina Liensberger beim Riesentorlauf in Mont Tremblant am Sonntag auf Rang elf.

Kappaurer zieht sich bei Sturz Ellenverletzung zu

  • Die Beginnzeiten bleiben mit jeweils 10.30 Uhr (1. Durchgang) und 13.30 Uhr (2. Durchgang) unverändert.
  • Die Rücktrittswelle bei den österreichischen Ski-Damen nimmt kein Ende.
  • Der Glanz der olympischen Goldmedaillen von Anita Wachter und Hubert Strolz 1988 in Calgary, von Patrick Ortlieb 1992 in Val d’Isère und Mario Reiter 1998 in Nagano ist für die Allgemeinheit längst verblasst.

Hierfür wird ein eigenes Umtauschzelt in der Iseltalerstraße (beim M-Preis) aufgestellt. Karten gibt es natürlich an beiden Renntagen noch vor Ort an den Zugängen zum Zielstadion. Oder irgendwann aus dem brüderlichen Doppelpack doch kein Sturm im Wasserglas wird.

Diese Neuerungen gibt es beim Weltcup-Auftakt in Sölden

Wie Ski Austria am Mittwoch mitteilte, erlitt die Vorarlbergerin eine Absprengung des Gelenkknorpels von der Kniescheibe, der Eingriff wurde in der Klinik Hochrum vorgenommen. Kappaurer muss in den nächsten Wochen eine Pause einlegen und verpasst damit den Weltcup-Auftakt in Sölden am 26. Konsequent und energisch hat der Olympiasieger und Weltmeister deshalb sein Amt angetreten. „Das Trainerteam war in die Jahre gekommen, wir haben massive Wechsel vorgenommen“, sagt er. Und um die finanzielle Basis für künftige olympische Erfolge elisabeth-kappaurer zu legen, wurde die Initiative „Going for Gold – der Vorarlberger Olympiatraum 2018“ gestartet.

Federica Brignone machte ihr Sieg-Doppel im kanadischen Mont Tremblant perfekt. Nach ihrem Erfolg am Samstag legte die Italienerin am Sonntag nach und gewann auch den zweiten Riesentorlauf an Ort und Stelle. Der zweitplatzierten Schweizerin Lara Gut-Behrami fehlten am Ende 33 Hundertstel Sekunden auf die Halbzeit-Sechste.

Viele schmerzliche und auch schöne Erfahrungen

Die Bilder ihrer Rückkehr im Rollstuhl sind präsent, ebenso die Tatsache, dass es zurück in der Heimat gleich wieder ins Krankenhaus ging. Vier Jahre später ist sie nicht nur um viele Erfahrungen reicher, sie ist auch als Mensch gereift. Das Leben nach der Verletzung hat sie nicht nur gelehrt, die Tage auf Schnee noch mehr zu genießen, sie weiß inzwischen sehr genau, wie ihr Weg nach dem Karriereende aussehen wird. Es war 2018, als sich Elisabeth Kappaurer beim Training in Saas Fee das Schien- und Wadenbein links gebrochen hat.

Abschied mit einem guten GefühlIm Oktober 2024 erlitt sie bei einem Trainingssturz in Sölden eine Knorpelfraktur im linken Knie. Nach einer Operation gab sie im November in Killington (US) ein Blitzcomeback, verpasste aber die Quali und verlor vor dem Rennen am Semmering ihren Startplatz im ÖSV-Team. Im Jänner unterzog sich die Head-Pilotin noch einer OP, ehe sie nun den Schlussstrich zog.

Das goldene Herrenteam mit Zugsführer Dominik Landertinger, Zugsführer Sven Grossegger, Zugsführer Bernhard Tritscher und Korporal Simon Eder konnte Deutschland I (Silber) und Ukraine (Bronze) hinter sich lassen. Gefreiter Elisabeth Kappaurer gewann WM-Gold vor Maren Wiesler (GER, Silber) und Korporal Elisabeth Reisinger erreichte Platz 3. Team-Gold ging an Gefreiter Elisabeth Kappaurer, Korporal Stephanie Resch und Gefreiter Elisabeth Reisinger vor Deutschland (Silber) und Schweiz (Bronze).

„Ich habe mir viel Zeit gelassen, bin mit der Entscheidung aber happy. Das Karriereende ist keine Niederlage für mich“, sagt Kappaurer. „Ich bin die geborene Volksschullehrerin“, sagt die Tochter des ehemaligen Bildungsdirektors von Vorarlberg. „Ich glaube, ich habe die Gene meines Vaters“, schmunzelt sie und verrät, dass sie früher eher Richtung „Kindergartentante“ tendierte. So nutzte sie ihre schmerzhafte Rennpause dazu, Fortbildungen zu besuchen und ein Praktikum an der Schule zu machen. Wobei, so ganz ohne Spitzensport ließ die Athletin die Zeit nicht verstreichen.